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That Way to the Left

Die grosse Beliebtheit des Pfeils ist auf seine schnelle und fast universelle Lesbarkeit zurückzuführen. Deshalb wird er mit immer mehr Funktionen aufgeladen und in einem breiten Feld angewendet. Die Vielfalt seiner visuellen Darstellungsformen eröffnet dabei einerseits extrem viele Möglichkeiten, erschwert aber auch einen Vergleich seiner Wirkungen und Bedeutungen. Denn seine visuellen Codes scheinen unabhängig von Funktionen oder Anwendungen. Dadurch entsteht eine stetig wachsende Bedeutungsdiffusion: Wie lange können wir den Pfeil noch lesen?

Gleichzeitig hat die grosse Akzeptanz des Pfeils dazu geführt, dass sein Formpotential kaum noch anwendungsspezifisch untersucht wird, sondern man sich schlicht den anerkannten Formen und Codes bedient. Hier setze ich mit meiner Bachelorarbeit an. Was ist das für eine Form, welche den Ruf des universellen Zeichens schlechthin hat? Welche semantischen Bedeutungen hat dieses Werkzeug, das einst als Waffe diente, aber uns heute in unzähligen Anwendungen leitet und Sicherheit gibt ? Die entstandene Publikation dient als Grundlage und Werkzeug zur Benutzung des zukünftigen Pfeils.

Miriam Brack
BA-Diplom 2017