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Acoustic Drawing Method

Der Stift ist das Werkzeug des Gestalters. In seiner Verwendung hinterlässt er visuelle und akustische Spuren. Er ist Ausgangslage für das vorliegende Projekt, das eine neue Gestaltungsmethode einführt. Diese basiert auf akustischen Entscheidungen – und nicht, wie bei der Benutzung von Stiften üblich, auf visuellen. Die Methode zeigt eine neue Herangehensweise ans visuelle Gestalten auf. Wie wird sie durch die Akustik beeinflusst und geformt? Welche Regeln lassen sich aufgrund akustischer Entscheidungen aufstellen? Wie beeinflussen sich Bild und Audio im Kontext dieser Untersuchung?

Ein Katalog in Buchform zeigt eine Sammlung aller möglichen Zeichen, erklärt die Methodik und gibt Einblick in weiterführende Resultate und in den Prozess. Das akustische Gegenstück dazu bildet eine Website. Dort werden alle Rhythmen in einer Bibliothek aufgeführt, was Raum für spielerische Erkundung lässt. Ein Video vereint Zeichenwelt und Rhythmen – und konfrontiert gleichzeitig Bild mit Ton, indem die Synchronizität gebrochen wird. Dadurch wird die Schnittstelle zwischen Audio und Bild erforscht.

Moriz Oberberger, Fabienne Wyss
BA-Diplom 2014

Mentoren: Aude Lehmann, Jonas Voegeli